DisinfectionBall

Desinfiziert euch mit dieser lustigen Kugel

28. Mai 2020 • 15:00 Uhr

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Diesen Ball könnt ihr zum Desinfizieren benutzen. (Foto: KÄFFERLEIN & KÖHNE GmbH & Co. KG)

Desinfektion wird zum nachhaltigen Lifestyle. Der DisinfectionBall ersetzt das hässliche Plastikfläschchen mit Desinfektionsmittel.

Die Tüftler-Brüder Paul und Hansen Hoepner hatten vor fast drei Jahren die verrückte Idee, mit einem selbstgebauten Amphibienfahrzeug mit Pedalantrieb auf Weltreise zu gehen. An Urmel werkelt das Duo nach wie vor. Quasi nebenbei entstand der DisinfectionBall – sozusagen aus aktuellem Anlass. Der knuffige Ball soll nicht nur schützen, sondern auch ein wenig Spaß bereiten.

Die Brüder und ihr Ball. (Foto: KÄFFERLEIN & KÖHNE GmbH & Co. KG)
Die Brüder und ihr Ball. (Foto: KÄFFERLEIN & KÖHNE GmbH & Co. KG)

Was kann der DisinfectionBall?

Der DisinfectionBall möchte die mittlerweile zum Alltag gehörende Desinfektionsflasche aus Plastik ersetzen. Die ist laut Paul und Hansen ohnehin eine „Umweltsauerei“, häufig nicht sofort griffbereit und nicht selten undicht. Außerdem funktioniert sie nur mit zwei Händen. Die beiden Erfinder entwickelten daher eine Kugel aus synthetischem Kautschuk, die im Inneren einen Hohlraum besitzt. Diesen füllt ihr über eine dazugehörige Nachfüllstation mit Desinfektionsmittel, indem ihr den Ball eins, zwei Mal zusammendrückt.

Für den DisinfectionBall gibt es Zubehör. (Foto: KÄFFERLEIN & KÖHNE GmbH & Co. KG)
Für den DisinfectionBall gibt es Zubehör. (Foto: KÄFFERLEIN & KÖHNE GmbH & Co. KG)

Durch einen für EC-Karten ungefährlichen Magneten im DisinfectionBall befestigt ihr das handliche Gadget zum Beispiel am Schlüssel oder gar am Reißverschluss eurer Kleidung.

Unterwegs drückt ihr den Ball kurz, um einen dünnen Strahl Desinfektionsmittel zu erhalten. Das Fassungsvermögen von 55ml soll euch problemlos über den Tag bringen, ohne dass ihr den DisinfectionBall “nachladen” müsst.

Clevere Ideen

Es sind die kleinen Ideen, die den DisinfectionBall zu einem sympathischen Produkt machen. Dank des zweifarbigen Designs wisst ihr immer, wo sich das Ventil befindet. Dieses verhindert ein Auslaufen der Flüssigkeit. Und: Alles lässt sich mit einer Hand bedienen – vom Auffüllen bis hin zum Desinfizieren des Balls, was unter Umständen auch mal nötig ist.

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Paul und Hansen Hoepner sehen den DisinfectionBall als nachhaltige Lösung, denn sie versprechen eine Langlebigkeit. Natürlich lässt sich der Ball beliebig oft und lange verwenden, es entsteht nicht regelmäßig neuer Plastikmüll. Dass Material auf Erdöl-Basis verwendet wurde, ist sicherlich bedauerlich. Andererseits wird der Ball in Deutschland hergestellt und soll euch im besten Fall die nächsten Jahre begleiten. Vielleicht nutzt ihr in in Zukunft als Antistressball oder Freizeit-Spaß?

Erster Erfolg bei Kickstarter

Die Hoepner-Geschwister finanzieren die professionelle Produktion mithilfe des „Schwarms“. Auf dem Crowdfunding-Portal Kickstarter könnt ihr euch ein Exemplar oder gleich mehrere Bälle sichern, darunter auch spezielle Farbvarianten und praktisches Zubehör. Entscheidet ihr euch für die limitierte Erdkugel, spenden die beiden die Hälfte der Summe an Projekte zur CO²-Kompensation.

Preislich geht’s ab 11 Euro für einen Ball los. Bei dem sogenannten Eco-Set baut ihr euch mit einer Anleitung selbst eine Nachfüllstation, was sehr einfach sein soll. Ein komplettes Paket mit Ball, Füllstation, Trageband und Universal-Trageschlaufe liegt bei 19 Euro plus Versandkosten. Die Auslieferung soll im August 2020 beginnen.

Übrigens: Ihr könnt Bedürftigen ein Solidaritätspaket kaufen und diesen somit einen Desinfektionsball schenken. Nette Geste!

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