Stak

Praktische Stapelbox statt Einweg-Verpackung

7. November 2019 • 13:10 Uhr

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Drei Gefäße ergeben ein Stak. (Foto: Vegworks)

Längst gibt es sie – die umweltverträglichen Mehrweg-Verpackungen oder Bentoboxen in verschiedenen Formen und Farben. Das Mini-Topfset Stak lässt euch Snacks und Speisen allerdings stapeln.

Wenn‘s um eine nachhaltige Lebensweise geht, stellt sich häufig und zu Recht die Frage: „Brauche ich so etwas überhaupt?“ Ein Produkt wie Stak ist sicherlich nicht für jeden nötig, doch sucht ihr ohnehin nach cleveren Mehrwegbehältern, die ihr gerade im Alltag (mit Kindern) gebrauchen könntet, dürfte euch die Idee von Andrew Mitchell und seinem Team gefallen.

Ihr könnt alle Töpfe individuell befüllen. (Foto: Vegworks)
Ihr könnt alle Töpfe individuell befüllen. (Foto: Vegworks)

Stak – Stapeltöpfe für unterwegs

Statt Bentoboxen und zig Plastikdosen auf Arbeit oder auf den Spielplatz zu schleppen, stapelt ihr die kleinen Töpfe von Stak übereinander. Drei dieser Behälter ergeben ungefähr die Größe eines Thermo-Kaffeebechers, was ich persönlich als sehr praktisch empfinde. Gedacht sind die Gefäße vor allem für Kleinigkeiten, Knabbereien und Snacks. Für Kids geeignete Leckereien zum Beispiel.

Auch gut für die Arbeit geeignet. (Foto: Vegworks)
Auch gut für die Arbeit geeignet. (Foto: Vegworks)

Andrew Mitchell, selbst Familienvater und Erfinder dieser Lösung, sieht in Stak aber nicht nur als Alternative zu Einwegtüten und anderen Behältnissen, die schnell im Müll landen. Bei der Produktion achtet er ebenfalls auf eine hohe Qualität und unbedenkliche Materialien.

Bio-Kunststoff und ohne Gifte

Stak besteht fast vollständig aus Mais, Bambus und natürlicher Baumwolle. Neben den pflanzlichen Rohstoffen kommt noch unbedenkliche Milchsäure zum Einsatz, die Melamin oder Öl-basierten Kunststoff unnötig macht und für die Stabilität der Töpfe sorgt. Das für die Schraubverschlüsse nötige Silikon lässt sich immerhin komplett recyceln, Stak selbst kann kompostiert werden. Klar – hier ist eine professionelle Kompostierung nötig.

Stak verfügt über einen kleineren CO²-Fußabdruck als konventionelle Varianten. Und auf Komfort müsst ihr nicht verzichten. Säubert die Teile im Geschirrspüler und befestigt bei Bedarf noch (mitgeliefertes Bambus-)Besteck an der Außenseite. Und meiner Auffassung nach sieht das alles auch sehr attraktiv aus.

Finanzierung bei Kickstarter

Vielleicht ist Stak nicht das aufregendste Produkt des Jahres, aber der Ansatz und das Konzept sind sympathisch. Trotzdem haben Andrew und seine Mitstreiter noch Probleme, genügend Geld für die professionelle Herstellung zusammenzubekommen. Bei Kickstarter möchte die zuständige Firma Vegworks umgerechnet etwas über 15.000 Euro einnehmen. Von diesem Ziel ist sie noch recht weit entfernt.

Wollt ihr das Projekt unterstützen, sichert euch ein Exemplar ab rund 30 Euro. Im Juni 2020 könnte im besten Fall mit der Auslieferung begonnen werden. Ob’s klappt? Das ist auch abhängig vom Verlauf der Crowdfunding-Kampagne und dem von potenziellen Kunden entgegengebrachten Interesse. Für Erwachsene, die ihr Mittagessen mit auf Arbeit nehmen, könnten die Töpfe etwas zu winzig sein…

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Über Sven

Dass es nicht nur alberne und eigentlich total überflüssige Gadgets gibt, möchte Sven mit GreenGadgets.de beweisen. Denn er ist davon überzeugt, dass auch kleine Ideen, Produkte und "Spielzeuge" die Menschen bereichern können. Abgesehen davon ist Sven als freiberuflicher Berater und Schreiberling tätig. Mehr über ihn gibt's auf Wernicke.net.


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