Avoid Waste Lunchbox

Nachhaltige Bentobox aus Weizenstroh

17. Oktober 2018 • 11:47 Uhr

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Guten Appetit. Mit dieser nachhaltigen Bentobox. (Foto: Avoid Waste)

Eine Lunchbox ist nicht nur ein Hipster-Accessoire für den Alltag, sondern auch sehr praktisch. Die Bentobox von Avoid Waste ist dazu noch nachhaltig.

Das Wort Bentō stammt aus Japan und beschreibt das Präsentieren von Speisen, die durch kleine Bereiche voneinander getrennt sind. Mittlerweile gehören Bentoboxen auch hierzulande für viele zu einer Selbstverständlichkeit, schließlich eignen sie sich perfekt für Gerichte zum Mitnehmen. In die Schule, in die Uni, auf die Arbeit. Die „Brotdose“ mit mehreren Fächern besteht sehr häufig aus Plastik oder Aluminium – das ist auch nicht in jedem Fall das Optimum. Eine bessere Alternative möchten die Verantwortlichen von Avoid Waste parat haben.

Ein attraktives, minimalistisches Design. (Foto: Avoid Waste)
Ein attraktives, minimalistisches Design. (Foto: Avoid Waste)

Das bietet die nachhaltige Bentobox

Zugegeben: Die nachhaltige(re) Bentobox von Avoid Waste sieht schon sehr attraktiv aus. Die aus zwei Schachteln zusammengesetzte Lösung wurde zu 50 Prozent aus Weizenstroh und zur anderen Hälfte aus Polylactiden (PLA) gefertigt. Das ist immerhin ein in Industrieanlagen kompostierbarer Kunststoff. An einer Verbesserung des Materials wird eigenen Aussagen nach intensiv gearbeitet.

Ein Blick auf die Webseite von Avoid Waste deutet es auch an: Jan Patzer und Can Lewandowski von der Crafting Future GbR legen Wert auf Plastikmüllvermeidung, Nachhaltigkeit und entsprechende Produkte, die sie verkaufen. Darunter sind Artikel anderer Hersteller, beispielsweise die HALM Glasstrohhalme oder Brotpapier aus Bienenwachstüchern. Und da ist auch besagte Lunchbox aus dem eigenen Sortiment. Frei von giftigem Melamin, das häufig bei Bambus-Erzeugnissen Verwendung findet, und dem unerwünschten BPA, aber zugleich robust und auslaufsicher – also alles, was man sich von einer Bentobox wünscht.

Zwei Boxen werden übereinander gestapelt. (Foto: Avoid Waste)
Zwei Boxen werden übereinander gestapelt. (Foto: Avoid Waste)

Persönlich vermisse ich in den zwei Schachteln, die zusammen eine Höhe von zehn Zentimetern ergeben, eine Trennung durch weitere Fächer. Aber das ist sicherlich eine Frage des Geschmacks. Im Lieferumfang befinden sich noch eine Gabel und ein Löffel aus dem gleichen Material. Dank Silikonring ist die Box tropfsicher, allerdings nicht für Suppen geeignet. Dafür könnt ihr das „grüne Gadget“ zum Großteil in der Spülmaschine reinigen.

Trendprodukt und weitere Alternativen

Sicherlich ist auch die Avoid Waste Lunchbox ein Trendprodukt für Menschen, die Müll nicht erst aufkommen lassen wollen und bemüht sind, nachhaltiger zu leben. Vermutlich ist diese schön auszusehende Variante eh nicht der Weisheit letzter Schluss, könnte man ähnlich wie bei den Smartphone-Hüllen von Pela Case Plastikmüll recyceln. Und dass die Bentobox in China hergestellt wird, dürfte auch nicht jedem gefallen.

Die nachhaltige Bentobox könnte auch noch verbessert werden. (Foto: Avoid Waste)
Die nachhaltige Bentobox könnte auch noch verbessert werden. (Foto: Avoid Waste)

Aktuell gibt’s trotzdem nicht allzu viele Alternativen zur Avoid Waste Lunchbox, abgesehen vielleicht von myQuamboo aus Bambus, Re-Play Snack Stack aus alten Milchkanistern oder die Green World Lunchbox aus Reishülsen. Preislich nehmen sich alle nicht allzu viel: Die Avoid Waste Bentobox bekommt ihr bei Amazon oder im offiziellen Shop für knapp unter 25 Euro.

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Über Sven

Dass es nicht nur alberne und eigentlich total überflüssige Gadgets gibt, möchte Sven mit GreenGadgets.de beweisen. Denn er ist davon überzeugt, dass auch kleine Ideen, Produkte und "Spielzeuge" die Menschen bereichern können. Abgesehen davon ist Sven als freiberuflicher Berater und Schreiberling tätig. Mehr über ihn gibt's auf Wernicke.net.


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