Qurkies

Nachhaltige Bauklötze aus Kork

31. Januar 2018 • 9:21 Uhr

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Kein Plastik, dafür nachhaltiger Kork. (Foto: Ruud van den Heijkant)

Kork ist natürlich, lässt sich recyceln und ist völlig unbedenklich. Ein idealer Stoff für Spielzeug? Durchaus, wie die Bauklötze Qurkies verdeutlichen.

Fraglos ist Kork ein in vielerlei Hinsicht spannender Rohstoff. Er wird vorrangig in Portugal gewonnen. Die dort wachsenden Korkeichen besitzen zudem die Fähigkeit, außergewöhnlich viel CO² zu binden, wenn der Kork bereits geerntet wurde.

Qurkies: Eine Alternative zu Korxx?

Doch nicht nur für die namensgebenden Korken wird Kork verwendet, sondern mittlerweile auch für kindgerechtes Spielzeug. Bekannteste Beispiele wären die zahlreichen Produkte der Marke Korxx aus dem bayerischen Ebersberg. Das Unternehmen bietet allerdings keine Steckbausteine im Stil von LEGO an. Die wiederum entwarf der Niederländer Ruud van den Heijkant. Der Industriedesigner möchte unter der Bezeichnung Qurkies einen weiteren Kork-Spaß für Kinder etablieren.

Qurkies ist kompatibel mit Duplo. (Foto: Ruud van den Heijkant)
Qurkies ist kompatibel mit Duplo. (Foto: Ruud van den Heijkant)

Was macht Qurkies anders als der erfolgreiche Konkurrent Korxx? In erster Linie handelt es sich um Bausteine, die zusammengesteckt werden können. Sie sind mit Duplo kompatibel, können also auch mit Plastik-Teilen des bekannten Herstellers kombiniert werden. Jedoch kommt hier der natürliche Rohstoff zum Einsatz, der schwimmt, überaus robust und wiederverwertbar ist. Mit Farbstiften malt der Nachwuchs die Qurkies an – eine individuelle Gestaltung ist also auch möglich.

Große Bauklötze - vergleichbar mit Duplo und Lego. (Foto: Ruud van den Heijkant)
Große Bauklötze – vergleichbar mit Duplo und Lego. (Foto: Ruud van den Heijkant)

Nachhaltiges LEGO und Duplo aus Kork

Qurkies besteht auch aus portugiesischem Kork. Als aktuell größte Herausforderung sieht der Schöpfer an, die Klötze so zu gestalten, dass sie auch für Kids unter drei Jahren geeignet sind. Und: Der gute Mann benötigt Geld. Bei Kickstarter sammelt er dieses ein, 4500 Euro braucht er für die Massenproduktion. Erreicht wurde die Summe noch nicht, obwohl das Ziel kein unrealistisches ist. Außerordentlich teuer sind die Qurkies nicht, ein Baustein kostet um die zwei Euro.

Wenn alles klappt, könnten die ersten Qurkies im Juni 2018 ausgeliefert werden. Möchtet ihr die Idee via Crowdfunding unterstützen, erhaltet ihr bei Kickstarter weitere Details.

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Über Sven

Dass es nicht nur alberne und eigentlich total überflüssige Gadgets gibt, möchte Sven mit GreenGadgets.de beweisen. Denn er ist davon überzeugt, dass auch kleine Ideen, Produkte und "Spielzeuge" die Menschen bereichern können. Abgesehen davon ist Sven als freiberuflicher Berater und Schreiberling tätig. Mehr über ihn gibt's auf Wernicke.net.


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