Anticonf

Grüne Snowboards aus der Schweiz

11. Februar 2017 • 20:51 Uhr

Teilen:
Grüner und besser. (Foto: Anticonf)

Mit „Cut Back“ und „Bad Kid“ zeigt das Startup Anticonf, dass auch stylische Snowboards ökologisch produziert werden können.  Kompromisse müssen Sportler trotzdem nicht eingehen.

Das junge schweizer Unternehmen Anticonf (bzw.  Anticonformiste Development) gewann erst kürzlich in der Kategorie Hardware Winter den ISPO Brandnew Preis für seine sogenannte Next Core Technologie. Durch diese erhält das Snowboard mehr „Pop“ sowie eine höhere Stabilität – dank gebogener Bambus-Stringer. Die beiden Board-Modelle „Cut Back“ und „Bad Kid“ bestehen aber nicht nur aus diesem nachhaltigen Rohstoff, sondern ebenfalls aus Kork, Flachs und biologischem Kunstharz. Das Ziel war es, trotz „grüner“ Aspekte eine hochwertige Qualität und Performance zu garantieren. Und die Verantwortlichen versprechen sogar Vorteile gegenüber traditionellen Komponenten – eben besagtes Next Core.

Besser als herkömmliche Snowboards. (Foto: Anticonf)
Besser als herkömmliche Snowboards. (Foto: Anticonf)

Grüne Snowboards

Der Verzicht auf chemischen Harz oder Fiberglas soll sich keineswegs negativ auf die Qualität auswirken. Und: Alle Boards werden in der Schweiz in Handarbeit hergestellt. Ferner ist übrigens von einem niedrigeren Gewicht und einer höheren Belastbarkeit die Rede. Was will man mehr?

Handgefertigt. (Foto: Anticonf)
Handgefertigt. (Foto: Anticonf)

Das Snowboard „Cut Back“ eignet sich für Carving und Freeride, „Bad Kid“ wiederum soll ein Allrounder sein. Jeweils werden 950 Schweizer Franken fällig, was rund 900 Euro entspricht. Eine Auslieferung soll im Juli 2017 erfolgen, also passend zur nächsten Winter-Saison. Vorausgesetzt, bei Kickstarter nimmt Anticonf die gewünschten 25.000 CHF ein. Denn via Crowdfunding soll die Fertigung der grünen Bretter finanziert werden. Ob’s klappt? Das sehen wir in etwas über drei Wochen.

Weitere Details – bei Kickstarter und auf der offiziellen Webseite.

Teilen:


Über Sven

Dass es nicht nur alberne und eigentlich total überflüssige Gadgets gibt, möchte Sven mit GreenGadgets.de beweisen. Denn er ist davon überzeugt, dass auch kleine Ideen, Produkte und "Spielzeuge" die Menschen bereichern können. Abgesehen davon ist Sven als freiberuflicher Berater und Schreiberling tätig. Mehr über ihn gibt's auf Wernicke.net.


Schlagwörter: , , , ,

Keine Kommentare

Kommentar schreiben

1 Pingback

  1. 17. März 2017 at 18:03