SproutsIO

Kräutergarten als verspieltes Gadget

19. Oktober 2016 • 13:44 Uhr

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Der Minigarten kann mehr. (Foto: SproutsIO Inc.)

Der Kräutergarten wird zum Lifestyle-Produkt der Gegenwart und Zukunft. SproutsIO möchte das Anbauen von Gemüse zu einem unterhaltsamen Vergnügen für den Alltag machen.

Wie bei vergleichbaren Ideen kommt bei SproutsIO eine Mischung aus Aeroponik und Hydroponik zum Einsatz. Gewächse verzichten komplett auf Erde, stattdessen erhalten sie gezielt Nährstoffe und Wasser über die Wurzeln verabreicht. Das führt dazu, dass nur zwei Prozent des sonst nötigen Wasserbedarfs benötigt werden, auch der Düngeranteil ist um 40 Prozent reduziert. Dank einer speziellen LED auf der Oberseite der Apparatur wird eine optimale Beleuchtung versprochen.

Mit App-Steuerung

Doch das ist natürlich nicht genug. Das Gefäß, in dem ihr sogar Tomaten oder Paprika daheim anbauen könnt, lässt sich individuell in die nötige Größe anpassen. Auch ist von einer simplen Säuberung und einer hygienischen Anwendung die Rede. Und für die Technik-Freunde lässt sich das Wachstum via Smartphone-App überwachen. Ihr seht beispielsweise, wenn ihr Wasser nachfüllen sollt.

Zugleich möchte SproutsIO ein attraktives Accessoire für die eigenen vier Wände sein. Die Lampen können ihre Farben bei Bedarf ändern – passend zur persönlichen Stimmung. Die Smart LEDs schaden den Pflanzen nicht, da die für das Wachstum nötigen Farben (rotes und blaues Farbspektrum) erhalten bleiben.

Und das ist schon wieder schräg: Eine Kamera ermöglicht euch das Beobachten eurer Pflanzen – auch aus der Ferne. Regelmäßig werden Fotos geschossen, die verdeutlichen, wie es zum Beispiel eurem Basilikum geht. Wäre eigentlich schön, könnte man noch Timelapse-Videos erstellen.

Verspielter Garten

Am Schluss ist SproutsIO eine Mischung aus verspieltem Gadget und Garten für die eigenen vier Wände. Und genau das kommt wohl bei Kickstarter ganz gut an. Die gewünschten 100.000 US-Dollar haben die Schöpfer bereits eingesammelt. Und das, obwohl ein Exemplar aktuell mindestens 699 US-Dollar (plus Versandkosten nach Europa) kostet. Günstig ist das also wirklich nicht. Seht ihr das anders, dann unterstützt das Projekt noch die letzten Stunden.

Frühestens ab Mai 2017 soll mit der Auslieferung begonnen werden, Europäer sind erst ab Dezember 2017 an der Reihe. Wenn alles bei der Fertigstellung von SproutsIO erfolgreich verläuft.

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