Feuer aus dem Akku

Volt sagt dem Einwegfeuerzeug den Kampf an

30. Mai 2016 • 12:35 Uhr

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Die Alternative zum Feuerzeug. (Foto: Volt)

Es benötigt kein Gas, lässt sich viele Jahre verwenden und reduziert auch noch den ohnehin schon riesigen Berg an Plastikmüll, der Monat für Monat weiter wächst. Volt ist die Alternative zum Wegwerf-Feuerzeug.

Volt ist wieder eine kleine Idee, die langfristig betrachtet durchaus positive Auswirkungen haben könnte. Denn das kleine Gadget möchte die billigen Einweg-Feuerzeuge ersetzen und somit die Plastikmüllberge dieser Welt zumindest etwas verkleinern. Außerdem wird kein Gas mehr benötigt, stattdessen wird ein integrierter Akku via USB aufgeladen. Dieser dient dazu, einen Metallstab durch Elektrizität so zu erhitzen, dass ihr damit Kerzen, Papier, Holz, Zigaretten und so weiter anzünden könnt.

Sieht aus wie ein Zippo. (Foto: Volt)
Sieht aus wie ein Zippo. (Foto: Volt)

Lange Lebenserwartung

Ungewöhnlich sind hierbei einige Aspekte. So soll der Akku bei normaler Verwendung rund einen Monat halten, zudem dauert das Füllen der Batterie nur ein paar Minuten. Bis zu 20 Jahre können Nutzer Freude an Volt haben – im gleichen Zeitraum würden diese sonst bis zu 240 Einwegfeuerzeuge verwenden.

Elektrizität macht es möglich. (Foto: Volt)
Elektrizität macht es möglich. (Foto: Volt)

Mit grünem Strom aufgeladen, mag Volt sicher eine bessere Alternative zu Flüssiggas-Plastikfeuerzeugen darstellen. Trotzdem steckt im Inneren ein Mikroprozessor, der die Energie effizienter verwaltet. Für den Lithium-Ionen-Akku mussten bei der Herstellung gewiss auch Chemikalien verwendet werden. Dennoch ist der Grundgedanke ein löblicher, eben weil der langfristig betrachtet anfallende Müll verringert werden könnte. Und Volt ist auch ein schickes Accessoire im Stil eines Zippo, das bereits über 500 Unterstützer dazu bewegen konnte, Geld bei Indiegogo vorzuschießen.

Teuer?

Seid ihr interessiert, könnt ihr euch für 22 Britische Pfund (zirka 30 Euro) ein Exemplar sichern, ab August 2016 soll mit der Auslieferung begonnen werden. Der Preis mag einerseits relativ hoch sein, zumal ihr dafür über 300 Einwegfeuerzeuge erhaltet. Aber gerade hier wird es dann schon deutlich, was über die Jahre hinweg besser klingt, oder?

Möchtet ihr die Schöpfer von Volt mit ihrem alternativen Feuerzeug unterstützen, klickt euch zu Indiegogo und erfahrt dort mehr.

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Über Sven

Dass es nicht nur alberne und eigentlich total überflüssige Gadgets gibt, möchte Sven mit GreenGadgets.de beweisen. Denn er ist davon überzeugt, dass auch kleine Ideen, Produkte und „Spielzeuge“ die Menschen bereichern können. Abgesehen davon ist Sven als freiberuflicher Berater und Schreiberling tätig. Mehr über ihn gibt’s auf Wernicke.net.


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